Aktuell seit Juli 2011: Dürre in Äthiopien und Ostafrika
Äthiopien zählt ebenso wie sein nördliches Nachbarland Eritrea zu den ärmsten Staaten der Welt. Die meisten Einwohner leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag.
In Äthiopien machen die Analphabeten rund zwei Drittel der Bevölkerung aus. Das Gesundheitswesen ist äußerst mangelhaft, etwa die Hälfte der Äthiopier ist unterernährt. In der Hauptstadt Addis Abeba sollen rund 100.000 Straßenkinder leben.
Äthiopien liegt zu einem großen Teil in der Sahelzone. Hier bleiben die Niederschläge in manchen Jahren ganz aus oder sind so gering, dass die Ernte verdorrt. In den 1980er Jahren gab es in Äthiopien eine dramatische Hungerkatastrophe, deren Fernsehbilder damals um die Welt gingen. Die Gefahr von Dürre und Hunger, die eine schnelle Nahrungsmittelhilfe erfordert, ist in Äthiopien stets gegeben.
Ungünstig für die wirtschaftliche Entwicklung und das Katastrophenmanagement im Lande sind die politischen Konfliktherde: Zwischen Äthiopien und Eritrea (erst seit 1993 unabhängig) schwelt ein Grenzkonflikt, und in der östlichen äthiopischen Region Somali (früher Ogaden) wollen Rebellen gewaltsam den Anschluss an das Nachbarland Somalia erreichen.
Spenden für Äthiopien
Aktion Deutschland hilft, das große Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, freut sich über Spenden für Äthiopien:
