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Bolivien

Der Andenstaat Bolivien gilt als das ärmste Land Südamerikas. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung lebt in extremer Armut. Außerdem bestehen enorme Unterschiede zwischen Arm und Reich.

Die 20 Prozent reichsten Haushalte Boliviens erzielen über 60 Prozent des Gesamteinkommens. Besonders getroffen wurde die Volkswirtschaft durch den Niedergang des einst profitablen Bergbaus. Viele Arbeiter in den Silber- und Zinnminen sind arbeitslos geworden, als die Rohstoffpreise in den letzten Jahrzehnten auf dem Weltmarkt verfielen.

Viele der zehn Millionen Bolivianer, Erwachsene wie Kinder, sind unter- oder fehlernährt. In den Andenregionen, die häufig über 3000 Meter hoch liegen, bestehen schwierige Bedingungen für die Landwirtschaft. Erstaunlich erfolgreich ist dagegen das Bildungssystem: die Analphabetenrate ist sehr gering.

Spenden für Bolivien

In Bolivien und anderen Ländern bietet World Vision Kinderpatenschaften an:


www.worldvision.de