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Bosnien und Herzegowina

Der Bosnienkrieg, der von 1992 bis 1995 auf dem Balkan tobte, hat gerade in Bosnien und Herzegowina viele Opfer gefordert und die Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Die Folgen sind noch heute zu spüren.

Der Vielvölkerstaat Bosnien mit seinen rund vier Millionen Einwohnern zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Daran kann auch das hohe prozentuale Wirtschaftswachstum nur langsam etwas ändern. Noch immer sind viele Landminen aus Kriegszeiten ungeräumt, Verkehrswege und Fabriken zerstört. Die Arbeitslosigkeit liegt offiziell bei 40 Prozent. Wer kann, verdient unter der Hand ein wenig Geld - wer keine Möglichkeiten dazu hat, verharrt in Armut.

Der Krieg zwischen den verschiedenen Volks- und Interessensgruppen Bosniens hat auch viele Familien zerstört. Daher leben in den großen Städten wie der Hauptstadt Sarejewo etliche Kinder auf der Straße, nehmen Drogen und haben ohne engagierte Hilfe von außen kaum eine vernünftige Lebensperspektive.

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