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Burkina Faso

Das westafrikanische Burkina Faso zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die meisten Einwohner versuchen mit einer traditionellen Landwirtschaft ihr Überleben zu sichern.

Vor allem im Norden des Landes, in der Sahelzone, herrschen schwierige Bedingungen für den Ackerbau. Wenn hier wieder einmal der Regen ausbleibt, drohen Dürren und Missernten. Wenn es dagegen zu viel regnet, wird der wertvolle Boden fortgeschwemmt. Durch übermäßige Beweidung und Abholzung der Wälder sind viele Böden der Erosion schutzlos ausgeliefert.

Die Mehrheit der schnell wachsenden Bevölkerung hat weniger als einen US-Dollar täglich zur Verfügung - kaum genug, um eine Dürreperiode ohne fremde Hilfe zu überstehen. Besonders auf dem Land haben nur wenige Menschen Zugang zu gutem Trinkwasser und einer medizinischen Grundversorgung. Die Kinder- und Säuglingssterblichkeit erreicht eine der höchsten Werte weltweit.

Ein erhebliches Entwicklungshemmnis für Burkina Faso stellt die extrem hohe Analphabetenrate dar: Fast drei Viertel der Einwohner können weder Lesen noch Schreiben.

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