Spenden Ratgeber


Burundi und Ruanda

Jahrzehntelange Kriege haben die Menschen in den Nachbarstaaten Burundi und Ruanda in Hunger und extreme Armut gestürzt.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerungsmehrheit der Hutu und der Minderheit der Tutsi gipfelten 1994 in Ruanda in einem “Völkermord” an den Tutsi. Rund 800.000 Menschen sollen seinerzeit Massakern zum Opfer gefallen sein. Bereits im Jahr 1993 wurden in Burundi etwa 200.000 Menschen ermordet. Diese Morde und Kampfhandlungen führten zu massiven Flüchtlingsströmen, vor allem in das Nachbarland Demokratische Republik Kongo.

Der jahrelange Krieg hinterließ Massenelend, zerstörte Familien und tiefe Gräben in der Gesellschaft. Auch die Volkswirtschaften sind zerrüttet und bieten den Menschen keine Einkommensperspektive. Schätzungsweise 43 Prozent aller Einwohner Burundis müssen hungern – ein weltweit absoluter Höchstwert.

Nach dem Ende der Kampfhandlungen mussten und müssen die Länder nun den Rückstrom der Flüchtlinge verkraften. Die Voraussetzung dafür sind denkbar schlecht: Burundi und Ruanda haben eine hohe Bevölkerungsdichte. Das Ackerland ist in kleinste Parzellen zersplittert, die mit traditionellen Methoden bewirtschaftet werden und ihre Besitzer kaum ernähren können.

Spenden für Burundi und Ruanda