Spenden Ratgeber


Dominikanische Republik

Das vermeintliche Urlaubsparadies der Dominikanischen Republik hat viele Schattenseiten. Die meisten Bewohner profitieren nicht vom internationalen Tourismus.

Etwa drei Millionen Urlauber, darunter auch viele Deutsche, besuchen im Jahr die Traumstrände des Karibik-Staates auf der Insel Haiti. Die meisten Touristen bleiben aber weitgehend in den Clubanlagen und lassen sich “All inclusive” verpflegen. Von den sozialen Problemen bekommen sie auf diese Weise kaum etwas mit.

Die Menschen der Dominikanischen Republik haben deutlich mehr Geld zur Verfügung als die Einwohner des Nachbarstaats Haiti, der zu den ärmsten der Welt zählt. Dennoch herrscht gerade in ländlichen Regionen der Dominikanischen Republik verbreitet Armut, worunter besonders die Kinder leiden. Rund ein Drittel der Einwohner sind arbeitslos. Viele Haushalte leben von Transferzahlungen, die sie von im Ausland lebenden Verwandten erhalten.

Wie die gesamte Karibikregion liegt auch die Dominikanische Republik im Einzugsgebiet tropischer Wirbelstürme, die Überschwemmungen, Obdachlosigkeit und Trinkwassermangel auslösen können.

Spenden für die Dominikanische Republik