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Guatemala

In den vergangenen Hundert Jahren wurde Guatemala vorwiegend von Militärdiktaturen beherrscht. Dies hatte fatale Folgen für die Menschen und die Wirtschaft des mittelamerikanischen Landes.

Die Entwicklung Guatemalas ist in vielen Aspekten vergleich mit dem Nachbarstaat El Salvador. Seit dem Jahr 1960 standen sich in einem Bürgerkrieg Militärjunta und Großgrundbesitzer einerseits sowie oppositionelle Rebellen anderseits gegenüber. Etwa 200.000 Menschen starben (die heutige Gesamtbevölkerung beträgt 14 Millionen). Besonders die indianische Bevölkerung litt unter Massakern, politischer Verfolgung und Vertreibung. Erst 1996 schlossen die Bürgerkriegsparteien offiziell Frieden und ebneten den Weg für eine Demokratisierung des Landes.

Hauptproblem neben der verbreitetem Armut auf dem Lande ist die hohe Analphabetenrate in Guatemala: Etwa 25 Prozent der Einwohner sind des Lesens und Schreibens nicht mächtig. Private Spendenprojekte bemühen sich intensiv (und erfolgreich) um eine Verbesserung der Bildungschancen.

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