Der südasiatische Staat Indonesien zählt nicht zu den Armutsregionen der Welt. Ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft rückt Indonesien allerdings durch Naturkatastrophen, die den Inselstaat immer wieder heimsuchen.
Am 26. Dezember 2004 richtete ein Tsunami, ausgelöst durch ein Seebeben, schwere Verwüstungen an und forderte in Indonesien schätzungsweise 170.000 Menschenleben. Mehrere Hunderttausend Einwohner wurden auf einen Schlag obdachlos. Besonders betroffen waren die Küstenregionen der Insel Sumatra. Für die Nothilfe und den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur spendeten Menschen, Organisationen und Regierungen aus aller Welt.
Durch seine Lage an der Grenze zwischen zwei instabilen Erdplatten ist die seismische Aktivität in Indonesien sehr hoch. Wie zum bisher letzten Mal im Herbst 2009 muss auch in Zukunft in der Region mit Erdbeben (und Vulkanausbrüchen) gerechnet werden, die unter ungünstigen Bedingungen erneut Katastrophen auslösen können.