Aktuell seit Juli 2011: Dürre in Kenia und Ostafrika
Trotz eines erhöhten Wirtschaftswachstums haben sich in den vergangenen Jahren einige Probleme in Kenia verschärft.
Neben den typischen Armutsfolgen leidet die Bevölkerung in dem ostafrikanischen Land an Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und staatlicher Willkür. Korruption ist allgemein verbreitet, die Meinungsfreiheit in Kenia ist gesetzlich stark eingeschränkt.
Besonders die Menschen im Nordosten von Kenia sind potenziell von Dürren und Hunger bedroht. Nachdem bereits im Jahr 2006 eine Hungersnot bewältigt wurde, litten 2011 wiederum viele Menschen unter den Folgen einer Dürre. Im armen Nordosten befindet sich zusätzlich das Lager Dadaab mit rund 500.000 Hunger- und Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem benachbarten Somalia.
Das Wirtschaftswachstum Kenias wird durch das hohe Bevölkerungswachstum relativiert. Daher hat sich die Lage der armen Einwohner nur teilweise verbessert. Unter dem Strich sind aber auch positive Tendenzen zu verzeichen: Sowohl Lebenserwartung (rund 55 Jahre) als auch Analphabetenrate (ca. 15 Prozent) sind besser als das Niveau vieler afrikanischer Staaten, und auch die hohe Kindersterblichkeit ist unter 10 Prozent gesunken.
Spenden für Kenia
Aktion Deutschland hilft, das große Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, freut sich über Spenden für Kenia:
