An Kuba scheiden sich die Meinungen: Während die einen das Land als kommunistische Diktatur betrachten, loben die anderen die sozialen Errungenschaften.
In der Tat wendet der Staat viel Geld für das Gesundheits- und Bildungssystem auf. Daher ist die Lebenserwartung in Kuba ähnlich hoch wie in Deutschland. Auch die Kindersterblichkeit ist gering, Mangelernährung ist fast unbekannt. Fast alle erwachsenen Einwohner können Lesen und Schreiben. Diese sozialen Standards sind besonders bemerkenswert wenn man bedenkt, dass Kuba eigentlich als armes Land einzustufen ist: Die Wirtschaft des Landes ist unterentwickelt, die Löhne sind sehr niedrig und viele Menschen leben in kleinen und maroden Wohnungen.
Wie bei kaum einem anderen Land auf der Welt haben Spenden für Kuba notwendigerweise einen politischen Hintergrund: Die Staatsführung akzeptiert in der Regel nur eine Unterstützung durch politisch opportune Institutionen wie die “Solidaritätsvereine”. Auch bei der erneuten Wirbelsturm-Katastrophe im Jahr 2008 erhielt Kuba internationale Hilfsleistungen.