Mindestens 40 Prozent der Einwohner von Malawi müssen mit weniger als einem Dollar täglich auskommen.
Der ostafrikanische Binnenstaat zählt somit zu den ärmsten Ländern weltweit. Viele Bemühungen werden erschwert durch die hohe Geburtenrate von über vier Prozent, die trotz hoher Kindersterblichkeit und einer HIV-Infektionsrate von mehr als zehn Prozent für ein rasches Bevölkerungswachstum sorgt.
Im Jahr 2002 war Malawi von einer schweren Dürre betroffen. Derartige Ereignisse haben katastrophale Folgen für die Bevölkerung, die zu rund 90 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt ist.
Der Staat und internationale Hilfsorganisationen bemühen sich stark um die Verringerung der Analphabetenrate, die immerhin unter 30 Prozent gesunken ist. Zwar ist der Grundschulbesuch kostenlos, allerdings sind viele Menschen zu arm, um die Folgekosten des Schulbesuchs zu tragen.
Spenden für Malawi
World Vision bietet in Malawi und anderen Ländern Kinderpatenschaften an: