Eigentlich ist Mexiko kein bitterarmes Land - allerdings sind Geld und andere Ressourcen sehr ungleich verteilt.
Während der Norden des Landes eine gute Wirtschaftskraft aufweist, herrscht im Süden verbreitet Armut. Vor allem die Landbevölkerung und die landlosen Bauern finden kaum ein Auskommen. Hier ist auch das Gesundheitswesen schlechter ausgebaut. Besonders betroffen ist der mexikanische Bundesstaat Chiapas. Dort lebt gerade die indianische Bevölkerung in großer Armut. Auch politisch ist Chiapias instabil: Eine Rebellenorganisation, die Zapatisten, kämpft für eine Autonomie der Region von Mexiko.
Die schlechten Lebensbedingungen auf dem Land treibt viele Bauern in die Städte, allen voran in die Mega-Metropole Mexiko-Stadt. Hier fristen sie ihr bescheidenes Dasein oft in Elendsvierteln. Mexiko-Stadt zählt mit angrenzenden Siedlungen fast 20 Millionen Einwohner und weist eine äußerst schlechte Umweltqualität auf (Smog).
Die mexikanische Halbinsel Jucatán liegt in der Zugbahn von zerstörerischen Hurricanen. Außerdem sind in Mexiko Vulkanausbrüche möglich. In diesen Fällen braucht das Land kurzfristige Spenden- und Katastrophenhilfe.