Die wohl größte Herausforderung im Andenstaat Peru ist die Armut in ländlichen Regionen und die daraus folgende Landflucht.
Viele Kleinbauern des Hochlandes können ihre eigene Existenz nicht länger sichern und ziehen daher in die großen Städte. Rund um die Hauptstadt Lima leben mittlerweile über 7 Millionen Menschen - viele von ihnen in den Elendsvierteln, den “pueblos jovenes”. Lima und die Hafenstadt Callao sind zu einem einzigen Siedlungsgebiet verschmolzen, das vielen Bewohnern nur kärgliche Lebensbedingungen bietet. Unter den schlechten Voraussetzungen leiden vor allem die schwächsten Glieder der Gesellschaft: die Kinder. Kinderarbeit ist weit verbreitet, in Lima und anderen Großstädten Perus leben viele Straßenkinder.
Zuweilen wird Peru auch von Naturkatastrophen heimgesucht. Vorerst zum letzten Mal richtete im Jahr 2007 ein Erdbeben schwere Zerstörungen an und löste eine hohe Spendenbereitschaft aus.
Spenden für Peru
In Peru und anderen Ländern bietet World Vision Kinderpatenschaften an: