Seit dem Ende des Kommunismus 1989 verzeichnet Rumänien eine insgesamt positive Wirtschaftsentwicklung. Fast unverändert schlecht ist aber die Lage der Landbewohner und vieler armer Kinder.
Etwa ein Viertel der Rumänen lebt in Armut. Die Verhältnisse auf den Dörfern muten zuweilen an wie vor Hundert Jahren. Der Technisierungsgrad der Landwirtschaft ist gering, die wenigen Straßen sind in schlechtem Zustand, das Einkommen reicht gerade für das Nötigste.
Im Mittelpunkt vieler Spenden-Aktivitäten stehen die rumänischen Kinder. Unterstützt werden beispielsweise ausgewählte Kinderheime und Waisenhäuser vor Ort. Alleine in der Hauptstadt Bukarest soll es 3000 drogenabhängige Straßenkinder geben. Auch Kinderprostitution ist in dem EU-Staat leider keine Seltenheit.