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Sambia

Im südlichen Afrika liegt der Binnenstaat Sambia. Neben einer großen Armut leidet die Bevölkerung Sambias besonders unter einer extrem hohen HIV-Infektionsrate.

Fast jeder fünfte erwachsene Einwohner trägt dieses Aids-Virus in sich - so viel, wie in kaum einem anderen Land der Welt. Dies ist auch die Hauptursache für den dramatischen Rückgang der durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 60 Jahren vor zwei Jahrzehnten auf weniger als 40 Jahre. Auch in der Kinder- und Säuglingssterblichkeit rangiert Sambia mangels medizinischer Grundversorgung auf den hintersten Plätzen auf der Welt.

HIV/Aids hat in Sambia rund 750.000 Waisen hinterlassen, mit weiter steigender Tendenz. Rund 10 Prozent der Waisen lebt auf der Straße, beispielsweise in der sambischen Hauptstadt Lusaka. Nur etwa ein Prozent bekommt die Chance, ein Waisenhaus besuchen zu dürfen.

Die Analphabetenrate in Sambia liegt (nach stark voneinander abweichenden Schätzungen) wohl um 20 Prozent. Ganz besonders schlechte Bildungschancen haben die Aids-Waisen, die oftmals nicht eingeschult werden.

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