Eine desaströse Wirtschaftslage und eine der weltweit höchsten Aids-Raten belasten die Menschen in Simbabwe.
Nach manchen Angaben beträgt die Arbeitslosigkeit in Simbabwe etwa 80 Prozent. Die Einwohner müssen im Durchschnitt mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen - zum Sterben zu viel, zum Leben eigentlich zu wenig. Einziger Lichtblick in dem Land ist die Analphabetenrate, die unter zehn Prozent liegt, was im afrikanischen Vergleich ein sehr geringer Wert ist. Die Staatsführung Simbabwes, die mit diktatorischen Mitteln regiert, investiert ein Viertel der Staatsausgaben in das Bildungssystem.
Sehr schlecht ist die Gesundheitslage in Simbabwe. Bis zu einem Drittel der Bevölkerung ist mit der Immunschwächekrankheit Aids infiziert. Daher ist die durchschnittliche Lebenserwartung auf nur noch 43 Jahre zurückgegangen. Anfang 2009 wurde Simbabwe außerdem von einer Cholera-Epedemie heimgesucht.